Jaguar (Panthera onca)
Akut gefährdet. Selten oder fehlt in vielen Gegenden seines früheren Vorkommens aufgrund übermäßiger Bejagung. Verlust von Habitaten durch Abholzung und möglicherweise wegen der immer seltener werdenden Beutetiere. Anhang CITES I. Puma (Puma concolor) Überall vorkommend, aber oft selten. Wird von Viehzüchtern verfolgt und ist wegen übermäßiger Bejagung seiner Beutetiere in Gefahr. Anhang CITES I. Ozelot (Leopardis pardalis) Noch vor einigen Jahren wegen seines Fells intensiv verfolgt. Gegenwärtig aufgrund des Handelverbots viel weniger, aber in vielen Gegenden sehr selten geworden. Anhang I von CITES. Tigrillo oder Margay (Leopardis wiedi, Bolivien: gato montés) Kleiner als Ozelot und wenig bejagt, aber wegen der Abholzung trotzdem in Gefahr und weil es in Fallen gerät, die für Ozelote auf-gestellt wurden. Anhang I von CITES. Yaguarundi (Herpailurus yaguarondi, Bolivien: gato gris) Wird zwar nicht besonders gejagt, ist aber ziemlich selten. Anhang I von CITES. Tapir (Tapirus terrestris, Bolivien: Anta) In einigen Gegenden noch häufig, aber dort sehr selten oder ausgerottet, wo er wegen seines Fleisches gejagt wird. Mit Hilfe von Hunden und weil er auf das Nachahmen seiner Laute reagiert, ist er von Jägern leicht aufzuspüren. Anhang II von CITES. Ameisenbär (Myrmecophaga tridactiyla, Bolivien: Oso hormiguero gigante, oso hormiguero bandera) In einigen früheren Verbreitungsgebieten bereits ausgestorben. Ist weit verbreitet, wird aber ohne jeden nachvollziehbaren Grund gejagt oder gefangen. Anhang II von CITES. Riesenotter (Pteronura brasiliensis, Bolivien: Lobo de rio gigante, londra) Gefährdet. Obwohl häufig in nicht gestörten Gewässern, finden sich solche Gegenden immer seltener. Wird wegen seines Fells getötet und wegen seiner Fähigkeit, fast alle Fische zu fangen. Da sein Lebensraum an Flussufern und in Seen begrenzter ist als der von gefleckten Katzen, ist er noch mehr in Gefahr als diese. Anhang I von CITES. Flussotter (Lontra longicaudis, Bolivien: Lobito de rio) Ähnlich ergeht es dem Flussotter. Dieser zieht aber im Gegensatz zum Riesenotter schnellfließende Flüsse und Bäche und klare Gewässer vor. Selten zu sehen. Der gegenwärtige Grad des Jagddrucks und Verbreitung noch vorhandener Populationen sind weitgehend unbekannt. Anhang I von Cites. Waldhund (Speothos venaticus, Bolivien: Perrito de monte) In Gefahr durch Störungen im Lebensraum und Habitatvernich-tung. Die Art ist schon von Natur aus extrem selten und es liegen nur wenige Nachweise und Beobachtungen vor. Anhang I von Ci-tes. Roter Brüllaffe (Alouatta seniculus, Bolivien: Manechi colorado) und Schwarzer Brüllaffe (Alouatta caraya, Bolivien: Manechi negro) Sie haben ein großes Verbreitungsgebiet sind aber durch Habitatfragmentierung und Jagd gefährdet. Beide Arten sind in Anhang II von CITES. Spinnenaffe, weißbäuchiger (Ateles belzebuth, Bolivien: Mono araña, marimono) Wird wegen seiner relativen Größe, d.h. Sichtbarkeit verfolgt und ist damit wie andere Arten von Spinnenaffen in Süd- und Mittelamerika bedroht. Im Anhang II von CITES. Quellen u.a.: " Mamíferos de los bosques Húmedos de América Tropical ", F.A.N., Santa Cruz de la Sierra, 1999 Simbiosis - Mensch und Natur e. V. Klaus Braunert klausbraunert@t-online.de www.promonte.de | |||
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