Verbreitung
Südamerika: Ecuador, Peru, Brasilien bis Südargentinien Lebensraum Offenes Grasland, Wald. Größe / Gewicht
Aussehen Die Pampaskatze ist ein kleines, aber kräftiges Tier mit einem kleinem Kopf und einem dicken, buschigen Schwanz. Je nach Verbreitunggebiet unterscheidet sich das Aussehen recht stark. Die Fellhaare sind lang und variieren farblich von gelblich weiß bis braun oder silbergrau. Lebensweise Im nördlichen Teil des Verbreitungsgebiets ist das Tier ein Waldbewohner, und obwohl es überwiegend auf dem Boden lebt, sucht es bei Gefahr Zuflucht in Bäumen. In südlicheren Gebieten bewohnt die Pampaskatze die weiten Grasebenen der Pampas, wo sie sich im hohen Gras versteckt. Jagdverhalten Nachts jagt sie kleine Säugetiere wie Meerschweinchen und Boden bewohnende Vögel, zum Beispiel Steißhühner. Insbesondere an der Patagonischen Küste haben sich die Pampaskatzen auf Pinguineier und -kücken spezialisiert. Paarungsverhalten und Jungenaufzucht Paarungszeit ist von April bis Juni. Nach einer Tragzeit von wahrscheinlich 10 Wochen bringt das Weibchen 1-3 Junge zur Welt. Taxonomie Zur Klassifizierung der Pampaskatze gibt es recht unterschiedliche Ansichten: Während die Pampaskatze in den meisten aktuellen Werken in die selbe Gattung wie Salzkatze und Chilenische Waldkatze eingeordnet wird (Oncifelis), wird sie vereinzelt auch in einer eigenen Gattung Lynchailurus geführt. Die aktuellste Version nach Wilson und Reeder (2005) ist es, Pampaskatze, Salzkatze und Chilenische Waldkatze der Gattung der Pardelkatzen (Leopardus) zuzuordnen. Neben der Gattungszugehörigkeit ist auch die Artdefinition nicht abschließend geklärt. So gehen einige Forscher davon aus, dass es sich bei der Pampaskatze eigentlich um drei Arten handelt: | ||||
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