Montag, 22.11.2004
Amurtigerin grausam gewildert.
(von Frank Huber)
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Grenzsoldaten sind an der russisch-chinesischen Grenze auf eine Amur-Tigerin gestoßen, die in der Schlinge von Wilderern qualvoll zu Tode gekommen ist. Bei ihr fanden die Anghörigen des Grenzpostens ein jetzt verwaistes Tigerjunges, das sie in die Obhut der Naturinspektion " Tiger" übergaben.
Alleine auf Sich gestellt hätte das Tigerjunge in der harten Wildnis der Ussuri-Taiga nicht überlebt.
Das dieser Vorfall vermutlich leider kein Einzelfall bleiben wird, zeigen weitere Schlingen, die die Grenzposten noch am Selben Tag sicherstellten.
Felle und Organe von Tigern erzielen auf dem chinesischen Schwarzmarkt Höchstpreise, da ihnen in der weit verbreiteten orientalischen Medizin angebliche Wunderkräfte zugeschrieben werden. Die Aussicht auf einen hohen Gewinn macht es den letzen 400 Amur-Tigern in dieser Region alles andere als leicht zu überleben, trotz der Tatsache, dass die Jagd auf diese Großkatzen schon lange streng verboten ist. Quelle:Russische Nachrichtenagentur Novosti |
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