Freitag, 26.11.2004
Neue Wege für den Luchs?
(von Frank Huber)
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Fehlende weiträumige Verbreitungsgebiete und genetische Isolation sind nur ein paar der Probleme, mit denen wiederangesiedelte Luchse nicht nur im Naturpark Bayerischer Wald zu kämpfen haben.
Der Arbeitskreis Luchs Nordbayern sammelt ständig Hinweise auf die Verbreitung in die Anzahl der Luchse im Naturpark. Die Suche nach Spuren erweist sich als schwierig und ist am ehesten im Winter von Erfolg gekrönt.
Die bisher gesammelten Daten ließen darauf schließen, das sich der Luchs gerne weiter ausbreiten würde, wenn er es denn könnte. Vor allem die kilometerlangen Wildschutzzäune an den Autobahnen sind für den Luchs ein unüberwindbares Hindernis. Gelänge es Lebensräume über diese Barrieren hinweg zu vernetzen, hätte der Luchs auch langfristig wieder gute Chancen sich in der heimischen Fauna zu etablieren. Denn dann wäre einem entscheidenden Problem entgegengewirkt: Kleine und zerstückelte Lebensräume können nicht genügend Luchse für einen gesunden Genpool beherbergen.
Eine Möglichkeit zur Vernetzung der Lebensräume wären Wildbrücken über die Autobahnen. Mit rund sieben Millionen Euro sind solche Bauwerke aber nicht ganz billig und es ist zu bezweifeln, ob diese Wildtierüberführungen in größerer Zahl realisiert werden können. Quelle:Oberpfalznet |
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