Samstag, 19.03.2005
Fotofallen für den Luchs
(von Frank Huber)
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Mit Foto-Fallen wollen Biologen des Projektes Luchsumsiedelung Nordostschweiz den Luchsbestand zwischen Tösstock und Rheintal untersuchen. Nachdem 2003 das Bundesamt für Umwelt Wald und Landschaft (Buwal) das Budget um mehr als zwei Drittel kürzte, mussten Ausgaben für die Überwachung der Luchse in freier Wildbahn erheblich reduziert werden. Eine kostenintensive Überwachung mit Funkhalsbändern wie bisher fällt somit flach. Der Luchskuder Turo ist zurzeit der einzige Luchs, bei dem das Sendehalsband noch funktioniert und ist gleichzeitig der einzige Luchs über den man noch verlässliche Daten bekommt. Zwar hat man Beweise über mindestens fünf Jungluchse aus den Jahren 2002 und 2003, aber auch hier fehlt es an aktuellen Daten.
Insgesamt 30 Fotofallen sollen diesen Informations-Missstand jetzt zumindest einigermaßen kompensieren. Jede Fotofalle besteht aus zwei Paarweise aneinander gekoppelte Kameras, die im Falle einer Auflösung von beiden Körperseiten des Luchses ein Foto machen, das später zur Identifizierung des Luchses verwendet werden kann. Quelle:Linth Zeitung |
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