Lebensraum Der Leopard ist in den tropischen Gebieten Afrikas weit verbreitet und wurde sogar in 5600m Höhe im Kilimandscharo-Gebirge gesichtet. Zudem gibt es einige Populationen in Asien, wie zum Beispiel den Amurleopard und den Südarabienleopard. Unterarten
Wer von der immens großen Artenvielfalt der Leoparden erstaunt ist, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass diese Aufspaltung in verschiedene Unterarten, auf die punktuellen, lokalen Verbreitungen zurückzuführen ist. Tatsächlich ist es so, das man die Leoparden problemlos in 10 oder noch weniger Unterarten zusammenfassen kann. Größe / Gewicht
Fellzeichnung Die Fellfarbe des Leoparden reicht von ockerfarben bis hellbraun und ist mit der typischen Fellzeichnung überzogen: schwarze, rosettenförmige Flecken, deren Inneres dunkelbraun gefärbt sind. Wie beim Jaguar gibt es auch beim Leoparden eine schwarze Abart. Sie wird schwarzer Leopard oder schwarzer Panther genannt. Diese seltene Fellfärbung wird rezessiv vererbt. ![]() Sinnesorgane Die Augen des Leoparden sind nach Vorne gerichtet, so dass sie durch die Überschneidung der Seefelder, Entfernungen sehr gut einschätzen können. Für die Jagd ist dies Lebensnotwendig. Wie alle Katzen kann der Leopard durch eine lichtreflektierende Schicht in der Netzhaut, auch Nachts hervorragend sehen. Die Ohren dienen der Orientierung. Durch ihre Beweglichkeit ermöglichen sie ein ausgeprägtes Räumliches Hören. Der Geruchssinn spielt bei der Orientierung, der Reviermarkierung und der Paarung eine bedeutende Rolle. Die empfindlichen Schnurrhaare des Leoparden dienen der Orientierung. Lebensweise Leoparden sind Einzelgänger und setzen alles daran, Kontakt mit Artgenossen zu vermeiden. Sie markieren ihr Revier an auffälligen Orten mit Urin und Kratzspuren. Kommt es dennoch zu einer Begegnung zweier Leoparden kommt es zu Drohgebärden. Gibt keiner der Kontrahenten auf kommt es zu gefährlichen Auseinandersetzungen mit nicht selten tödlichen Ausgang. Der Leopard ist ein nahezu perfekter Kletterer. Er schläft im Baum und kann sogar kopfüber einen Stamm hinunterlaufen.
Nach einer Tragzeit von ca. 100 Tagen kommen 2-3 Junge zur Welt. Diese werden ca. 2 Monate gesäugt, bevor sie von der Mutter entwöhnt werden. Nach bereits 6 Monaten erreichen die Jungen die selbe Größe der Mutter. Dies ist auch die Zeit, in der sich die Jungen ein eigenes Revier suchen. Nach 2,5 Jahren sind sie schließlich paarungsbereit.
Jagdverhalten Der Leopard jagt fast immer nachts und zeichnet sich durch seine flexiblen Jagdtechniken aus: Entweder er schleicht sich bis auf 5-6 m an sein Opfer heran und fängt es mit einem gewaltigen Satz oder er legt sich an einem geeignetem Ort auf die Lauer und wartet, bis ein ahnungsloses Opfer vorbeiläuft. Beide Arten sind sehr energiesparend . Als Jäger, der seine Beute verfolgt, ist der Leopard allerdings selten zu beobachten. Der Energieaufwand für eine solche Jagd ist einfach zu hoch. Hat der Leopard ein Tier ergriffen, tötet er es durch einen Nacken- oder Kehlbiss. Er zieht seine Beute häufig in das Geäst eines Baumes, um sie vor Rivalen zu schützen (außerdem hält sich Fleisch auf dem Baum bis zu viermal länger als auf dem Boden), was enorme Kraft erfordert. Es wurden schon Leoparden beobachtet, die Giraffen mit einem Gewicht von 125 kg - zwei- bis dreimal schwerer als der Leopard selbst - 5 Meter hoch auf einen Baum schleppten. Wissenswertes / Sonstiges
Vor 1,5 Mio. Jahren waren Leoparden in ganz Europa verbreitet. | |||||||||
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